Philipp Stein

Von Hören, Schreiben und denken…

Grade sitze ich in einem Konzert mit klassischer Musik. Und schreibe auf dem Handy. Ich weiß ich weiß. Nicht so ganz die feine englische Art. Aber grade habe ich das Bedürfnis zu schreiben. Vielleicht, weil ich grade einen Artikel von Manuel Meinberg gelesen habe, in dem es ums schreiben ging. Vielleicht, weil ich grade seit drei Tagen wieder meine Freundin sehe, und die Autorin ist. Sie sitzt übrigens unten im Zuschauerraum, ich oben auf dem Empore und bediene die Kamera. Also, ich hab auf Aufnahme gedrückt und jetzt sitze ich hier zusammengekauert auf einem viel zu kleinen Stuhl, den ich heute Abend im Rücken spüren werde.
Oder vielleicht auch im gesamten Körper. Wer weiß?
Ich schaue auf meine Freundin, die Musiker und die Zuschauer herab und denke mir: „Schön.“
Aber vielleicht schreibe ich auch nur deswegen, weil ich grade eine seltsame Tiefenentspanntheit habe, wie ich sie nur selten erlebe. Zwar bin ich normalerweise schon ein sehr entspannter Mensch, aber irgendwas an dieser Atmosphäre und diesem Stuhl, so unbequem er auch sein mag
– (Moment, muss klatschen) –
lässt einen entspannen und zur Ruhe kommen.

Grade war Pause und ich habe gemerkt, wie müde ich eigentlich bin.
Deshalb werde ich diesen Artikel später weiter schreiben.

Uuund es ist gekommen, wie es kommen musste. Ich habe vollkommen vergessen, hier weiter zu schreiben. War ja klar. Aber jetzt sitze ich zuhause vor meinem Rechner und schreibe diese Zeilen. Gleich kommt Thomas vorbei und wir nehmen den ersten Podcast für diese Seite auf. Vielleicht ist dem ein oder anderen ja schon die Podcast-Seite auf dieser Website bemerkt und auch, dass auf dieser Seite noch wirklich gar nichts ist. Nun ja. Das ändert sich bald.
Viel Spaß beim hören

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